Die Zukunft liegt in einer nachhaltigen Entwicklung

Die Zukunft liegt in einer nachhaltigen Entwicklung
Die Zukunft liegt in einer nachhaltigen Entwicklung
  28.06.2018  |  13:05
Čas branja: 4 min
Slowenien möchte sich seinem stärksten Wirtschaftspartner Deutschland, mit dem es im Vorjahr einen Warenaustausch von mehr als 10 Milliarden Euro erzielt hat, als innovatives Land vorstellen, das auf nachhaltige Entwicklung setzt.

Tourismus hat nur eine Chance, wenn er grün ist und das ist das Ziel, das sich das Land Slowenien, welches auf der europäischen und internationalen Tourismuslandkarte immer bekannter wird, gesetzt hat. Diese Anstrengungen wurden nicht übersehen, denn auf der diesjährigen Internationalen Tourismus-Börse in Berlin gewann Slowenien den Titel der nachhaltigsten touristischen Destination in Europa und landete weltweit auf dem sechsten Platz. Für ein kleines Land mit zwei Millionen Einwohnern ist das keine kleine Leistung, stellt aber Slowenien zugleich vor eine große Verantwortung, nach vier Jahren mit einem Rekordwachstum im Tourismussektor weiterhin ein Vorzeigebeispiel für die Entwicklung des nachhaltigen Tourismus zu bleiben, und das auf einem globalen Niveau.

Mit dem Konzept der nachhaltigen Entwicklung werden auch die Geschäftsmodelle von verschiedenen Industrien immer mehr in Zusammenhang gebracht. Eine von diesen ist zum Beispiel die Werkzeugindustrie, die in Slowenien eine lange Tradition, die bis in die Zeit der Donaumonarchie zurückgeht, hat. Die Verbraucher sind nämlich heutzutage immer aufgeklärter und erwarten auch bei den Lieferanten ein verantwortliches Verhältnis zur Umwelt, sowohl in Bezug auf die Gesellschaft als auch auf die Natur. Und gerade das kann eine Chance für technisch entsprechend entwickelte slowenische Unternehmen in der Werkzeugbranche sein, die schon traditionell wichtige Lieferanten der deutschen Autoindustrie sind. Gut sieht es auch in diesem Jahr für ihre Geschäfte aus, denn alle slowenischen Werkzeughersteller arbeiten mit voller Kraft. Die Kapazitäten sind momentan und in der nahen Zukunft komplett ausgelastet, einige haben schon genug Aufträge für Anfang 2019. Der deutsche Markt spielt auch für die slowenischen Gießereien eine wichtige Rolle bei der Erreichung guter Ergebnisse. „Wenn die deutsche Autoindustrie gut arbeitet, geht es auch uns gut“, betont die Präsidentin des slowenischen Gießereiverbands Mirjam Jan Blažić.

Natürlich sind die Werkzeugunternehmen nicht die einzigen, die neue Geschäftsmodelle oder Strategien anstreben, die auf nachhaltigen Lösungen basieren, denn immer mehr slowenische Unternehmen sind sich bewusst, dass gerade die Einführung von nachhaltigen Geschäftsmodellen von Bedeutung für ihre globale Konkurrenzfähigkeit und ihren Erfolg sind. Mehr darüber, wie ihnen das gelingt, lesen Sie in unserer Zeitschrift.

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