Slowenien und Österreich – die besten Freunde

Slowenien und Österreich – die besten Freunde
Slowenien und Österreich – die besten Freunde
  03.10.2018  |  10:40
Čas branja: 2 min
Der Warenaustausch, den Österreich mit Slowenien erzielt, ist größer als mit allen anderen Ländern des ehemaligen Jugoslawiens.

Nur noch wenige Monate trennen uns von der testweisen Inbetriebnahme der neuen Fabrik von Magna Steyr in Slowenien, die mit einer Investitionssumme von 146 Millionen Euro ohne Zweifel zu den größten Greenfield-Investitionen in der Geschichte des unabhängigen Sloweniens gehört. Auf der Baustelle in Hoče, unweit von der österreichisch-slowenischen Grenze, arbeiten 650 Personen mit voller Kraft. Der Autogigant ist bei weitem nicht der einzige österreichische Investor, der derzeit in Slowenien investiert. Ende August legte auch der Logistikgigant cargo-partner einen Grundstein in Slowenien. Mit dem Bau des modernen Logistikzentrums in unmittelbarer Nähe des zentralen slowenischen Flughafens Brnik erhofft das Unternehmen alle Vorteile Sloweniens als eines wichtigen geostrategischen Standortes zwischen Ost- und Westeuropa nutzen zu können: die Möglichkeit des internationalen Luftverkehrs, die Nähe des slowenischen Hafens Koper als eine Drehscheibe aus Asien nach Mitteleuropa sowie den idealen geografischen und geostrategischen Standort für die Märkte auf dem Balkan.

Mit Magna und cargo-partner stärkt Österreich seine Position als größter Investor in Slowenien deutlich. Zudem ist die Tatsache, dass es heute in Slowenien schon mehr als 1000 Unternehmen mit österreichischer Kapitalbeteiligung gibt, ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass Slowenien eine „natürliche“ Auswahl für österreichische Unternehmen ist, die sich für die Internationalisierung entscheiden. Slowenien verfügt über eine gute geografische Lage und auch die Wirtschaft wächst sehr stark. Auf der anderen Seite sind aber die Slowenen auch die größten und häufigsten Konsumenten von österreichischen Produkten im Ausland. Der Warenaustausch zwischen den Ländern durchbrach im Vorjahr die magische Grenze von fünf Milliarden Euro, vielversprechend ist auch die Angabe, dass Österreich mit Slowenien mehr Warenaustausch erzielt als mit allen anderen Ländern des ehemaligen Jugoslawiens.

Wir sind uns bewusst, dass Österreich ein gutes Nachbarland ist und es gibt auch immer mehr Österreicher, die Slowenien gut kennen und als einen natürlichen Partner in der immer komplexeren Welt erleben. Die Zusammenarbeit, und zwar nicht nur auf der sich ständig verbessernden wirtschaftlichen Ebene, trug dazu bei, dass die Grenze zwischen den Ländern immer weniger bemerkbar ist, und in einer Zeit, in der Regionalisierung ein immer wichtigerer Trend der internationalen Zusammenarbeit wird, öffnen sich natürlich neue Chancen für eine noch engere Kooperationen zwischen den Ländern.

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