Slowenien und Deutschland – zwei gute Partnerländer

Slowenien und Deutschland – zwei gute Partnerländer
Slowenien und Deutschland – zwei gute Partnerländer
  30.11.2018  |  08:15
Čas branja: 4 min
Deutschland ist mit einem Warenaustausch von mehr als 11 Milliarden Euro, 500 slowenischen Unternehmen in deutschem Besitz und mit Investitionen in Höhe von 1,8 Milliarden Euro der wichtigste Wirtschaftspartner Sloweniens. Dabei ist auch Slowenien ein wichtiger Exportpartner Deutschlands, denn die slowenischen Unternehmen sind mit ihren hochwertigen Produkten und Dienstleistungen ein unentbehrliches Glied für die deutschen Unternehmen.

Man sagt gewöhnlich, dass wenn es Deutschland gutgeht, es auch den Ländern gutgeht, die nach Deutschland exportieren, und das kann man sicher auch von den schon traditionell guten Beziehungen zwischen Slowenien und seinem stärksten Handelspartner in der EU sagen. Nach dem vorigen Rekordjahr, als der Warenaustausch zwischen den beiden Ländern die magische Grenze von zehn Milliarden Euro durchbrach, zeichnet sich wieder ein erfolgreiches Geschäftsjahr ab. Mehr darüber, wie wichtig diese Kooperation für die beiden Länder ist, kann man sich einfacher vorstellen, wenn man die Zahlen in einen breiteren Kontext stellt: Die stärkste europäische Wirtschaftsmacht erzielt mit dem Zweimillionenland Slowenien gar 40 Prozent seines gesamten Handels mit den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens, und das kleinste europäische Land mit Deutschland mehr als ein Fünftel seines Exports.

Noch wichtiger als die ausgezeichneten Zahlen über den Handelsumfang ist für die slowenischen Unternehmen, dass sie der Entwicklung und den technologischen Trends ihrer deutschen Partner folgen. Dies gilt sicher für die slowenische Autoindustrie, die zehn Prozent des slowenischen Bruttoinlandsprodukts und ein Fünftel des slowenischen Exports ausmacht. Slowenische Lieferanten der Autoindustrie stellen nicht nur eine der Säulen der slowenischen Industrie dar, sondern auch der europäischen Autoindustrie, und wahrscheinlich gibt es auf deutschen Straßen kein Automobil, in dem nicht mindestens eine Komponente aus Slowenien verbaut ist. Die enge Kooperation mit großen Lieferanten oder den größten Automobilherstellern, vor allem aus Deutschland, bedeutet, dass der größte Teil der slowenischen Autoindustrie exportorientiert ist. Natürlich ist es aber nicht nur die Autoindustrie, die mit dem deutschen Markt und den dortigen Kunden durch ihre Geschäftstätigkeit und Planungsaktivitäten eng verbunden ist. Mehr darüber, welche slowenischen Unternehmen im Wettbewerb stehen und wie sie auf dem deutschen Markt wachsen, können Sie in unserer Zeitschrift lesen, in der wir zudem vorstellen, mit welchen Innovationen und Produkten sich slowenische Unternehmen nächstes Jahr auf den Messen in Deutschland vorstellen werden.

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