„In Deutschland werden wir mit einem „Design–Oscar“ nach dem anderen ausgezeichnet“

„In Deutschland werden wir mit einem „Design–Oscar“ nach dem anderen ausgezeichnet“
„In Deutschland werden wir mit einem „Design–Oscar“ nach dem anderen ausgezeichnet“
  02.04.2019  |  06:15
Čas branja: 4 min
Gašper Pirnar, Prokurist der Gesellschaft Pirnar

Nur wenige slowenische Unternehmen haben in vier Jahren fünfmal die Kommission des angesehenen Design-Rates German Design Council überzeugt. Der Hersteller von Eingangstüren, das Unternehmen Pirnar, hat es dieses Jahr erneut geschafft. Mit der Tür Theatrica gewann das Unternehmen schon zum dritten Mal den German Design Award.

  • Was bringen die deutschen Auszeichnungen dem Unternehmen Pirnar?

Diese Auszeichnung ist für uns eine wichtige Bestätigung, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden und dass wir in unserer Branche die weltweiten Trends setzen. Auch beim Abschluss neuer Partnerschaften mit Händlern auf dem deutschen Markt ist die Auszeichnung ein großer Vorteil, denn dort erzielen wir mehr als 60 Prozent unseres Umsatzes. Nach unserer Einschätzung wird der deutsche Markt auch in der Zukunft unser wichtigster Markt bleiben.

  • Auf welche Kunden haben Sie mit dem Design von Theatrica gezielt?

Bei Theatrica sprechen wir nicht mehr von einer Tür. Aufgrund der Größe handelt es sich nämlich um eine Eingangswand. Die Tür öffnet und schließt nur für den Besitzer automatisch und berührungslos und wird beim Öffnen in die angrenzende Wand eingefahren. Theatrica erkennt den Eigentümer automatisch über die Kamera – es genügt ein Blick und das System zur Gesichtserkennung erkennt die Person, öffnet leise die Tür sowie schließt sie hinter der Person. Wir zielen mit Theatrica vor allem auf die Kunden ab, die eine innovatorische Ader haben und sich Produkte wünschen, die fortgeschritten sind. Das sind Kunden, die schon vor 15 Jahren ihren ersten Plasmafernseher und später auch das erste moderne Handy gekauft haben. Insbesondere freuen wir uns darüber, dass wir die Kommission des deutschen Rates für Formgebung schon vor der Vermarktung dieser Tür überzeugt haben. Die Serienproduktion ist für 2020 geplant. Als wir Theatrica konzipierten, haben wir überlegt, was für eine Tür wir entwerfen würden, wenn wir sie heute von Grund auf neu konzipieren würden. Türen mit Angeln sind uns schon seit fünftausend Jahren bekannt, wir aber wollten mit der Theatrica etwas ganz Neues gestalten. Auch unsere Tür One Touch wurde von den deutschen Kunden gut angenommen. Dieses Modell wurde 2017 mit dem German Design Award ausgezeichnet. Diese Tür ist derzeit unsere technologische Meisterleistung; ihre Besonderheit ist die eingebaute Griffstange, die den Besitzer über einen Fingerabdruckscanner erkennt.

  • Was für eine Tür suchen die deutschen Kunden und wie unterscheiden sich ihre Wünsche von denen der österreichischen Kunden?

Der österreichische Kunde ist wesentlich traditioneller und greift gerne zu Produkten aus Holz. Der deutsche Kunde ist ein Perfektionist und verzeiht keine Fehler.

  • Menschen sind emotionale Wesen, die sich gerne mit ihrem Zuhause identifizieren. Woher schöpfen Sie die Inspiration für Ihre Türen?

Die Inspiration kommt aus der Natur und aus der Tierwelt. Die Form unserer Tür erinnert an Sanddünen und Meereswellen. Zudem suchen wir unsere Inspiration bei Uhrmachern, wir erforschen, wie und mit welchen Techniken sie die Materialien bearbeiten und übertragen diese Kenntnisse dann in das Design unserer Türen.

  • Die Technologie entwickelt sich auch bei Eingangstüren weiter. Welche Trends werden die Entwicklung von Eingangstüren in den nächsten fünf Jahren dominieren?

In den nächsten Jahren wird ein noch stärkerer Akzent auf das komfortable Öffnen der Tür, moderne Schließsysteme und die Sicherheit unseres Zuhauses gelegt werden. Schon heute sind diese Technologien die Grundlage jedes intelligenten Zuhauses mit einem System zur Gesichtserkennung oder einem Schloss mit Fingerabdruck, und ich bin fest davon überzeugt, dass das Öffnen der Tür mit einem Fingerabdruck in den nächsten fünf Jahren fast der Standard sein wird. Das Öffnen der Tür mit einem Schlüssel hingegen wird langsam in Vergessenheit geraten.

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