Slowenischer Speiseeishersteller aus „der Garage“, der sich erfolgreich auf dem deutschen Markt der gesunden Lebensmittel vorstellt

Slowenischer Speiseeishersteller aus „der Garage“, der sich erfolgreich auf dem deutschen Markt der gesunden Lebensmittel vorstellt
Slowenischer Speiseeishersteller aus „der Garage“, der sich erfolgreich auf dem deutschen Markt der gesunden Lebensmittel vorstellt
  24.07.2019  |  09:12
Čas branja: 3 min
Unter den größeren Lebensmittelunternehmen, die in Slowenien tätig sind, ist Incom am stärksten exportorientiert. Das Unternehmen erzielte voriges Jahr 90 Prozent seines Gesamtumsatzes von 55 Millionen Euro auf ausländischen Märkten

Incom ist ein Familienunternehmen, das von Andrej Slokar vor 30 Jahren gegründet wurde. Er hat 1992 in seiner eigenen Garage angefangen Eis in Wannen für sein eigenes Restaurant herzustellen. Da aber die Nachfrage immer größer wurde, hat er angefangen Eis unter der Marke Leone auch an andere Gastwirte und Händler zu verkaufen.

Incom ist heute mit Abstand der größte Eishersteller in Slowenien. Voriges Jahr wurden etwas mehr als 29 Millionen Liter Eis hergestellt. Jeden Tag werden in dem Unternehmen mit 408 Mitarbeitern mehr als 2,5 Millionen Stück von verschiedenem Eis hergestellt bzw. 600 Paletten von Produkten, je nach der Art der Produkte in der Produktion, teilt der Geschäftsführer Boštjan Jerončič mit.

Bei Incom werden neben verschiedenen Arten von Eis in der Wanne jährlich auch zwischen 140 und 150 Millionen Stück Eis am Stiel und fast 200 Millionen Stück Eis im Hörnchen hergestellt. Im Produktportfolio gibt es sogar 650 verschiedene Produkte, wobei die bei der Eisherstellung verwendeten Rezepte etwas weniger sind.

Eis für jeden Kontinent, der größte Markt ist Deutschland

Das Eis wird in Europa, Amerika, Australien, Neuseeland und insgesamt in 48 Ländern verkauft. Den größten Markt stellen aber Deutschland, Großbritannien und skandinavische Länder dar. Zu den Märkten, die die unternehmerischen Slowenen noch erobern wollen, gehören Japan, China und die Länder des Nahen Ostens.

Das Unternehmen erzielt ein außergewöhnliches Umsatzwachstum, und zwar voriges Jahr ein Wachstum von 29 Prozent. In diesem Jahr plant das Unternehmen ein Wachstum von noch 20 Prozent und möchte 66 Millionen Euro Umsatz erzielen. Ein Fünftel davon wird mit eigenen Warenmarken erzielt. Man möchte aber diesen Anteil noch vergrößern. Die größten Kunden sind zwar große Händler, für die das Unternehmen Eis unter ihrer eigenen Warenmarke herstellt. Diese Kooperation ist auch dabei hilfreich, dem unter den eigenen Warenmarken Leone und Al!ve verkauften Eis den Weg in die Supermärkte zu ebnen. In den letzten zwei Jahren hat das Unternehmen mehr als 150 neue Mitarbeiter beschäftigt, insgesamt beschäftigt das Unternehmen heute schon mehr als 400 Mitarbeiter.

In den letzten vier Jahren wurden 20 Millionen Euro in die neuen Kapazitäten investiert; mehr als die Hälfte hiervon stellten eigene Mittel dar, die restlichen Investitionen werden durch langfristige Kredite finanziert. In Ajdovščina wurde dieses Jahr die Investition in ein neues Technologie- und Entwicklungszentrum, in die Produktionsräumlichkeiten und technische Ausrüstung im Wert von mehr als 12 Millionen Euro abgeschlossen.

Mit dem Eis Al!ve wurde der Markt der gesunden Lebensmittel betreten

Mit der neuen Linie des Eis im Becher konnte das Unternehmen auch Eis in mehreren Schichten und mehreren Geschmacksrichtungen herstellen. Die zweite neue Linie des Eis mit Obststückchen und eiweißreiches Eis trugen zur Geburt der Warenmarke Al!ve bei. „Wir haben voriges Jahr mit diesem Eis den Markt der gesunden Lebensmittel betreten. Den größten Erfolg gab es in Deutschland, Österreich, Spanien, Dänemark, Irland, Italien und Bulgarien. Die Umsätze mit dieser Warenmarke steigen dieses Jahr stark. Voriges Jahr wurde dieses Eis in 1.800 Geschäften verkauft, dieses Jahr findet man es in den Regalen von mehr als 6.000 Geschäften in mehr als 20 Ländern. Wir haben das Ei unter der eigenen internationalen Warenmarke registriert. Es enthält viel Eiweiß und der Zuckergehalt ist niedrig. Im Angebot gibt es aber auch Eis ohne Zucker“, erklärt unser Gesprächspartner.

Enge Kooperation mit dem Hersteller der technischen Ausrüstung

Neben der Entwicklung und Herstellung von hochwertigem und innovativem Eis ist für den Erfolg und das Wachstum des Unternehmens auch die enge Kooperation mit dem Hersteller der technischen Ausrüstung wichtig. Diese Kooperation im Bereich der Entwicklung ermöglicht es dem Unternehmen Incom, in seiner Produktion nur die besten und die modernsten Lösungen zu haben. „Unsere Linien werden immer mehr automatisiert und robotisiert. Bei den neuen Linien verwenden wir in der Produktion Flüssigstickstoff, was nur wenige Hersteller in ihrer Produktion verwenden“, sagt Jerončič. Da man bei Incom über viel eigenes Konstruktionswissen verfügt, stellt man auch selbst Produktionslinien und Teile von Produktionslinien her.

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