Das sind leckere und geschmackvolle Produkte, mit denen slowenische Lebensmittelchampions im Ausland triumphieren.

Das sind leckere und geschmackvolle Produkte, mit denen slowenische Lebensmittelchampions im Ausland triumphieren.
Das sind leckere und geschmackvolle Produkte, mit denen slowenische Lebensmittelchampions im Ausland triumphieren.
  07.11.2019  |  06:30
Čas branja: 7 min

Leckere Salami nach traditionellem Rezept

Das Unternehmen Celjske mesnine ist das größte Fleischverarbeitungsunternehmen in Slowenien, dessen Anfang in das Jahr 1899 zurückreicht. Seit mehr als vier Jahrzehnten wird nach dem traditionellen Rezept unserer Großväter die Trockenfleischspezialität „Savinjski želodec“ hergestellt, die in Österreich unter dem Namen Original Krainer Alpin Salami verkauft wird. Sie wird bei Billa und Hofer verkauft. Sie wurde auf der südlichen Seite der Alpen geboren, am Fluss Savinja, einem der schönsten slowenischen Flüsse. „Jeden Monat werden 30 Tonnen von dieser Trockenfleischspezialität hergestellt. Die Verbraucher haben sie gerne, weil sie aus hochwertigem Schweinefleisch von etwas älteren und schwereren Schweinen sowie Speck hergestellt wird. Sie ist mit Salz, Pfeffer und Knoblauch gewürzt. Sie enthält keine zusätzlichen Zutaten oder Geschmacksverstärker und ist gluten- und laktosefrei. Wir stellen sie nach traditionellen Verfahren her, was bedeutet, dass sie zwei Monate an der Luft getrocknet wird und dass das Trocknungsverfahren nicht beschleunigt wird. Wenn die Salami trocken ist, wird sie noch für ein paar Tage in die Presse gelegt, um ihre spezifische flache Form zu bekommen. In Deutschland sagt man deshalb auch gern, dass es um Flachsalami geht. Das beeinflusst natürlich auch ihren Geschmack, der durch diese Methode noch besser wird“, erklärt Izidor Krivec, Geschäftsführer und Eigentümer von Celjske mesnine.

Zlata Radgonska penina – edle Bläschen, die auch am Hof in Wien getrunken wurden.

Radgonske gorice ist der älteste und heute der größte Hersteller von Sekt in Slowenien. Von hier stammt der erste echte slowenische Schaumwein, der heute unter dem Namen Zlata radgonska penina bekannt ist. Zlata radgonska penina wird nach der sogenannten traditionellen oder klassischen Methode mit Flaschengärung hergestellt, nach der auch der echte Champagner hergestellt wird. Den ersten echten slowenischen Schauwein, der heute unter dem Namen Zlata radgonska penina bekannt ist, brachte 1852 Herr Kleinošek, ein Mann aus Radgona, auf den Markt. Darüber berichteten auch die Medien - die Zeitung „Bleiweisove novice“ schrieb, dass der Schaumwein an den Hof in Wien verkauft wurde.

Heute ist dieser Schaumwein auch unter den mehr als 5.000 Gästen beliebt, die jedes Jahr sein Zuhause besuchen und von denen die meisten aus Österreich stammen. Zum 160. Jubiläum der ersten Schaumweinherstellung in Gornja Radgona im Jahr 2012 hat der Schaumwein nämlich hier sein „Zuhause“ bekommen und Winzer aus Radgona teilen bei der Besichtigung und Verkostung im Sektkeller gerne ihr Wissen und die Liebe zu diesem berauschenden Getränk mit Bläschen mit Ihnen. Dort erfahren Sie mehr darüber, wie der ersten Gärung des Weins die Abfüllung der Flaschen unter Zuführung von Weinhefe folgt, was die sekundäre Gärung in Gang setzt, mit der sich die für den Schaumwein so wichtigen Bläschen im Wein bilden.

Zlata radgonska penina reift auf der Hefe mindestens 18 Monate, man findet jedoch auch spezielle Jahrgänge von Zlata penina, die länger, sogar bis zu 10 Jahren reiften. Gleichzeitig kann Zlata radgonska penina als blanc de blancs gekennzeichnet werden, was bedeutet, dass der Schaumwein aus reinem Chardonnay erzeugt wird. Eine weitere Bezeichnung für diesen Schaumwein ist vintage – es geht also um Jahrgangssekt, der aus den Trauben eines Jahrgangs hergestellt wird. Was den Geschmack betrifft, passt sich der in Slowenien am häufigsten prämiierte Schaumwein den Anforderungen der Weinfreunde an – man kann zwischen sehr trockenem, trockenem und halbtrockenem oder sogar rose (trocken, aus reinem Pinot Noir) Schaumwein Zlata radgonska penina auswählen.

Eis in Form einer Rose, das die Damen verwöhnen wird

Der Eishersteller Incom ist ein relativ junges slowenisches Lebensmittelunternehmen, aber es kann sich rühmen, dass das von ihm unter der eigenen Marke Leone hergestellte Eis sowie das für bekannte Handelsketten hergestellte Eis heute schon in 40 Ländern verzehrt wird. Auch in Österreich, wo sich das Unternehmen seit diesem Jahr in den Kühltruhen von Spar mit dem Proteineis im Becher Leone AL!ve vorstellt. Das Besondere an dem Eis ist, dass es aus drei Zutaten besteht, aus Eis, Guss und knackiger Schokolade, und dass es in Schichten in die Eisbecher abgefüllt wird. „Den Becher mit Zutaten abzufüllen, die in ihrer Struktur so unterschiedlich sind, war eine Herausforderung, und stellt auch eine außergewöhnlich anspruchsvolle technische Innovation dar“, sagt Boštjan Jerončič, der Geschäftsführer von Incom. Bei der Entwicklung der Abfülltechnologie für die Eisbecher hat Incom mit dem Maschinenhersteller aus Italien kooperiert, wobei die Technologie von dem Team der Entwicklungstechnologen von Incom so ausgefeilt wurde, dass sie heute auch den großen multinationalen Lebensmittelunternehmen angeboten werden kann.

Nächstes Jahr wird unter der Warenmarke Leone zum ersten Mal ein Hörnchen in Form einer Rose vorgestellt, es wurde aber auch ein neues Eis am Stiel entwickelt, das seinen Entwicklungsnamen „Selfie Stick“ behalten hat. Seine Besonderheit sind unterhaltsame Motive, die aus Schokolade aufgedruckt werden, zum Beispiel Schnurrbärte, mit denen das Eis verziert wird. Jerončič glaubt, dass die Verbraucher an den Selfie-Sticks nicht nur naschen werden, sondern auch Fotos machen oder vielleicht auf Instagram veröffentlichen werden. „Bei dem Selfie-Stick haben wir die Technologie verwendet, bei der die Schokolade auf das Eis gedruckt wird“, sagt Jerončič. Die Käufer haben auch das schillernde Eis in Hörnchenform Rainbow cones und Mermaid cones sehr gut angenommen, das im Frühling sehr schnell ein Star auf Instagram, Twitter und anderen sozialen Netzwerken geworden ist. Der Eishersteller Incom hat sich auch mit der Herstellung von Eis in speziellen Formen nach lizenzierten Figuren wie Hello Kitty, Olaf, Peppa Wutz, Minions und anderen einen Namen gemacht. Jährlich werden zwischen 140 und 150 Millionen Eis am Stiel und fast 200 Millionen Eis im Hörnchen hergestellt.

„Die internationale Analytikgesellschaft Nielsen rechnete dieses Jahr aus, dass wir in Österreich einen Marktanteil von 0,3 Prozent erreicht haben. Das ist ein guter Erfolg, unser Ziel für 2020 ist es aber, unseren Marktanteil mindestens auf 1,5 Prozent zu erhöhen, denn wir sprechen darüber, unser Eis auch bei den Handelsketten Hofer und Billa anzubieten“, sagt Jerončič.

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